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     ContenidoCuentosHans Christian Andersen: Das Gänseblümchen (La margarita)

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  Seite 4: Das Gänseblümchen (La margarita)

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deutscher Text Texto  español
 

Der kleine Vogel tanzte rings um das Gänseblümchen herum und sang:"Nein, wie ist doch das Gras so weich! Und sieh, welch eine süße kleine Blume mit Gold im Herzen und Silber im Kleid!" Der gelbe Punkt in dem Gänseblümchen sah ja auch aus wie Gold, und die kleinen Blätter ringsherum glänzten silberweiß. Wie glücklich das kleine Gänseblümchen war, nein, das kann niemand begreifen! Der Vogel küßte es mit seinem Schnabel, sang ihm etwas vor und flog dann wieder in die blaue Luft empor. Es dauerte bestimmt eine ganze halbe Stunde, bevor das Blümchen wieder zu sich kam. Halb verschämt und doch innerlich beglückt sah es zu den anderen Blumen im Garten hinüber. Sie hatten gesehen, welche Ehre und Glückseligkeit ihm widerfahren war, sie mußten ja begreifen, welche Freude das war. Aber die Tulpen standen noch einmal so steif wie vorher und waren ganz spitz im Gesicht und sehr rot, denn sie hatten sich geärgert. Die Bauernrosen waren ganz dickköpfig, buh, es war doch gut, daß sie nicht sprechen konnten, sonst hätte das Gänseblümchen eine ordentliche Predigt bekommen. Die arme, kleine Blume konnte wohl sehen, daß sie nicht guter Laune waren, und das tat ihr von Herzen leid.

  La avecilla revoloteaba a su alrededor, cantando-
¡Qué blanda es la hierba! ¡Qué linda florcita, de corazón de oro y vestido de plata!
Porque, realmente, el punto amarillo de la margarita aparentaba como oro, y relucían como plata los diminutos pétalos que lo rodeaban.
Nadie podría entender la dicha de la margarita.
El pájaro la besó con el pico y, después de dedicarle un canto melodioso, volvió a remontar el vuelo, perdiéndose en el azul del cielo. Pasó un buen cuarto de hora antes de que la flor se repusiera de su sorpresa. Un poco avergonzada, pero en el fondo rebosante de alegría, observó a las demás flores del jardín; habiendo presenciado el honor de que había sido objeto, sin duda comprenderían su alegría. Los tulipanes continuaban tan estirados como antes, pero tenían las caras enfadadas y coloradas, pues la escena les había molestado.
Las peonías estaban muy testarudas.
¡Suerte que no podían hablar!
Hubieran echado un sermón a la margarita. La pobre advirtió el malhumor de las demás, y lo sentía en el alma.

Vokabular  
  weich = blando
  aussehen = aparentar
  glänzen = relucir
  begreifen = entender
  der Schnabel = el pico
  wieder zu sich kommen = reponerse
  verschämt = avergonzado
  Ehre widerfahren, geehrt werden = ser honrado
  die Glückseligkeit = la dicha
  sich ärgern = enojarse
  dickköpfig = testarudo
  jemandem eine Predigt halten = echar un sermón a alguien
  nicht guter Laune sein, schlechter Laune sein = estar de mal humor
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