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     ContenidoFaustIV.5 Vor dem Tor (Ante la puerta de la ciudad)

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Ejercicio: Faust

  IV.5 Vor dem Tor (Ante la puerta de la ciudad)

  Vor dem Tor   Ante la puerta de la ciudad
     
  EINIGE HANDWERKSBURSCHEN:   ALGUNOS APRENDICES:
  Warum denn dort hinaus?
  ¿Por qué salís?
  Spaziergänger aller Art ziehen hinaus.
  (Salen paseantes de toda índole.)
  ANDRE:
  OTROS:
  Wir gehn hinaus aufs Jägerhaus.
  Porque vamos a la Hostería de los Cazadores.
  DIE ERSTEN:
  LOS DE ANTES:
  Wir aber wollen nach der Mühle wandern.
  Queremos ir paseando al molino.
  EIN HANDWERKSBURSCH:
  UN APRENDIZ:
  Ich rat euch, nach dem Wasserhof zu gehn.
  Os aconsejo que vayáis a Wasserhof.
  ZWEITER:
  APRENDIZ 2.°:
  Der Weg dahin ist gar nicht schön.
  El camino hasta allí no es bonito.
  DIE ZWEITEN:
  LOS DEMÁS:
  Was tust denn du?
  Entonces, ¿qué haces tú?
  EIN DRITTER:
  APRENDIZ 3.°:
  Ich gehe mit den andern.
  Yo voy con los demás.
  VIERTER:
  APRENDIZ 4.°:
  Nach Burgdorf kommt herauf, gewiß dort findet ihr
Die schönsten Mädchen und das beste Bier,
Und Händel von der ersten Sorte.
  Vayamos hasta Burgdorf: seguro que allí encontraremos las muchachas más guapas
y la mejor cerveza.
  FÜNFTER:
  APRENDIZ 5.°:
  Du überlustiger Gesell,
Juckt dich zum drittenmal das Fell?
Ich mag nicht hin, mir graut es vor dem Orte.
  Compañero de juergas.
¿Quieres que te den una paliza por tercera vez?
No quiero ir allí, me espanta ese lugar.
  DIENSTMÄDCHEN:
  CRIADA:
  Nein, nein! ich gehe nach der Stadt zurück.   No, no, ¡yo regreso a la ciudad!
  ANDRE:
  OTRAS CRIADAS:
  Wir finden ihn gewiß bei jenen Pappeln stehen.   Seguro que lo encontramos junto a esos chopos.
  ERSTE:
  LA ANTERIOR:
  Das ist für mich kein großes Glück;
Er wird an deiner Seite gehen,
Mit dir nur tanzt er auf dem Plan.
Was gehn mich deine Freuden an!
  Para mí no es nada seductor;
él se pondrá a tu lado,
él solo bailará contigo en la explanada.
¡Qué gano yo con tu suerte!
  ANDRE:
  OTRA:
  Heut ist er sicher nicht allein,
Der Krauskopf, sagt er, würde bei ihm sein.
  Seguro que hoy no está solo;
nos ha dicho que el
del pelo rizado vendrá con él.
  SCHÜLER:
  ESTUDIANTE:
  Blitz, wie die wackern Dirnen schreiten!
Herr Bruder, komm! wir müssen sie begleiten.
Ein starkes Bier, ein beizender Toback,
Und eine Magd im Putz, das ist nun mein Geschmack.
  ¡Caramba con los andares de esas buenas mozas!
Hermano, vamos, tenemos que acompañarlas.
Cerveza recia, tabaco aromático
y una criada bien vestida: eso es lo que me gusta.
  BÜRGERMÄDCHEN:
  UNA SEÑORITA:
  Da sieh mir nur die schönen Knaben!
Es ist wahrhaftig eine Schmach:
Gesellschaft könnten sie die allerbeste haben,
Und laufen diesen Mägden nach!
  ¡Mira aquellos apuestos muchachos!
Es una auténtica vergüenza.
Pudiendo tener la compañía más selecta,
persiguen a esas criadas.
  ZWEITER SCHÜLER (zum ersten):
  ESTUDIANTE 2.° (Al primero.):
  Nicht so geschwind! dort hinten kommen zwei,
Sie sind gar niedlich angezogen,
's ist meine Nachbarin dabei;
Ich bin dem Mädchen sehr gewogen.
Sie gehen ihren stillen Schritt
Und nehmen uns doch auch am Ende mit.
  No tan rápido. Por allí vienen dos
delicadamente arregladas.
Mi vecina es una de ellas;
me siento muy atraído por esa muchacha.
Van con paso tranquilo, pero acabarán por alcanzarnos.
  ERSTER:
  ESTUDIANTE 1.°:
  Herr Bruder, nein! Ich bin nicht gern geniert.
Geschwind! daß wir das Wildbret nicht verlieren.
Die Hand, die samstags ihren Besen führt
Wird sonntags dich am besten karessieren.
  No, hermano, no quiero exquisiteces..
La mano que movió la escoba el sábado,
te acaricia el domingo como nadie.
  BÜRGER:
  UN BURGUÉS:
  Nein, er gefällt mir nicht, der neue Bürgermeister!
Nun, da er's ist, wird er nur täglich dreister.

Und für die Stadt was tut denn er?
Wird es nicht alle Tage schlimmer?
Gehorchen soll man mehr als immer,
Und zahlen mehr als je vorher.
  No, no me gusta el nuevo alcalde.
Desde que desempeña su cargo está cada día más insolente.
Y ¿qué hace por la ciudad?
¿No está cada vez peor?
Hay que obedecer más que nunca y pagar más
que en ningún tiempo anterior.
  BETTLER (singt):
  UN MENDIGO (canta):
  Ihr guten Herrn, ihr schönen Frauen,
So wohlgeputzt und backenrot,
Belieb es euch, mich anzuschauen,
Und seht und mildert meine Not!
Laßt hier mich nicht vergebens leiern!
Nur der ist froh, der geben mag.
Ein Tag, den alle Menschen feiern,
Er sei für mich ein Erntetag.
  Distinguidos señores y bellas damas
elegantes y de suave tez,
dignaos echarme una mirada,
y en vano no sonarás, organillo.
Sólo es feliz aquel que puede dar.
El día que es de fiesta para todos
es para mí un día de cosecha.
  ANDRER BÜRGER:
  OTRO BURGUÉS:
  Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.
  Los domingos y la fiestas no hay nada
mejor que charlar de guerras y batallas,
mientras que allá, en la lejana Turquía,
los pueblos luchan entre sí.
Uno bebe su vaso sentado junto a la ventana,
ve las barcas engalanadas
que van río abajo y vuelve a casa
bendiciendo las épocas de paz.
  DRITTER BÜRGER:
  TERCER BURGUÉS:
  Herr Nachbar, ja! so laß ich's auch geschehn:
Sie mögen sich die Köpfe spalten,
Mag alles durcheinander gehn;
Doch nur zu Hause bleib's beim alten.
  Eso mismo hago yo, señor vecino,
y allá pueden abrirse la cabeza
y todo puede andar revuelto
con tal de que en casa todo siga como siempre.
  ALTE (zu den Bürgermädchen):
  VIEJA (A las señoritas.):
  Ei! wie geputzt! das schöne junge Blut!
Wer soll sich nicht in euch vergaffen?-
Nur nicht so stolz! es ist schon gut!
Und was ihr wünscht, das wüßt ich wohl zu schaffen.
  ¡Ay, qué elegantes!,
¡la hermosa sangre joven!
¿Quién no se fijará en vosotras?
Pero no seáis tan orgullosas,
ya está bien. Sabré conseguir lo que queréis.
  BÜRGERMÄDCHEN:
  UNA SEÑORITA:
  Agathe, fort! ich nehme mich in acht,
Mit solchen Hexen öffentlich zu gehen;
Sie ließ mich zwar in Sankt Andreas' Nacht
Den künft'gen Liebsten leiblich sehen-
  ¡Vamos, Agathe!
Me cuidaré mucho de que me vea la gente
en compañía de esta bruja.
Ella hizo que en la noche de San Andrés
viera en carne y hueso a mi futuro amado.
  DIE ANDRE:
  LA OTRA:
  Mir zeigte sie ihn im Kristall,
Soldatenhaft, mit mehreren Verwegnen;
Ich seh mich um, ich such ihn überall,
Allein mir will er nicht begegnen.
  A mí me lo enseñó por un cristal.
Tenía aspecto marcial iba junto a otros valientes.
Mas yo miro alrededor y lo busco
por todas partes sin encontrarlo.
  SOLDATEN:
  SOLDADOS:
  Burgen mit hohen
Mauern und Zinnen,
Mädchen mit stolzen
Höhnenden Sinnen
Möcht ich gewinnen!
Kühn ist das Mühen,
Herrlich der Lohn!
Und die Trompete
Lassen wir werben,
Wie zu der Freude,
So zum Verderben.
Das ist ein Stürmen!
Das ist ein Leben!
Mädchen und Burgen
Müssen sich geben.
Kühn ist das Mühen,
Herrlich der Lohn!
Und die Soldaten
Ziehen davon.
  Me gustaría ganar
fortalezas con altas
murallas y almenas,
muchachas de altiva
y despectiva alma.
Audaz es la empresa,
magnífico el premio.
Hagamos resonar
la trompeta llamando
para la destrucción
igual que para el gozo.
Esto es un asedio.
Esto es una fiesta.
Mozas y fortalezas
pronto nuestras serán.
Audaz es la empresa,
magnífico el premio,
y los bravos soldados
continúan su marcha.
  FAUST und WAGNER.   (FAUSTO y WAGNER.)
  FAUST:   FAUSTO:
  Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlt's im Revier
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurückzusehen.
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden,
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß, in Breit und Länge
So manchen lustigen Nachen bewegt,
Und bis zum Sinken überladen
Entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
Blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!
  Los ríos y los arroyos están libres ya de hielo
gracias a la dulce y vivificante mirada de la primavera.
En el valle brota verde la alegría de la esperanza.
El viejo invierno, en su decrepitud,
se retira a los ásperos montes.
Desde allí, fugitivo, manda a ráfagas,
sobre las llamas que verdean,
un imponente chaparrón de granizo.
Pero el sol no tolera nada blanco,
todo se agita en formación y crecimiento,
todo quiere tomar vida llenándose de colores.
Aunque faltan flores en esta zona,
son suplidas por personas bien arregladas.
Vuélvete a mirar desde esta altura
la ciudad que está allá detrás.
De la puerta oscura y hueca
sale una abigarrada muchedumbre.
Hoy todos gustan de tomar el sol.
Celebran la Resurrección del Señor
y ellos también están resucitados.
Saliendo de las silenciosas habitaciones de casas bajas,
despojándose de las ataduras de talleres y gremios,
liberándose de la opresión de techos y fachadas,
zafándose de la estrechez aplastante de las calles
y habiendo culminado una ve­lada de respetuosa piedad en la iglesia,
todos van hacia la luz.
¡Mira!, mira con qué afán la gente se dispersa por campos y jardines.
Mira cómo el río mueve a lo largo y a lo ancho todos esos divertidos
botes y esa última lancha va alejándose cargada,
a punto de zozobrar.
Incluso desde los caminos de los montes llegan
hasta aquí destellos del color de sus trajes.
Escucho ya el tumulto de la villa,
este es el auténtico cielo del pueblo.
Los mayores y los pequeños proclaman alegres:
aquí soy hombre, aquí puedo serlo.
  WAGNER:
  WAGNER:
  Mit Euch, Herr Doktor, zu spazieren
Ist ehrenvoll und ist Gewinn;
Doch würd ich nicht allein mich her verlieren,
Weil ich ein Feind von allem Rohen bin.
Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben
Ist mir ein gar verhaßter Klang;
Sie toben wie vom bösen Geist getrieben
Und nennen's Freude. nennen's Gesang.
  Pasear con usted, doctor,
es un honor y es provechoso,
pero no me gustaría perderme solo,
pues soy enemigo de todo lo rudo.
El rascado de los violines,
el griterío y el caer de los bolos es un ruido odioso.
Alborotan como si estuvieran poseídos
por un espíritu maligno y a ese albo­roto
lo llaman alegría, lo llaman canto.
  BAUERN unter der Linde. Tanz und Gesang.   CAMPESINOS (Cantando y bailando bajo un tilo.)
  Der Schäfer putzte sich zum Tanz,
Mit bunter Jacke, Band und Kranz,
Schmuck war er angezogen.
Schon um die Linde war es voll,
Und alles tanzte schon wie toll.
Juchhe! Juchhe!
Juchheisa! Heisa! He!
So ging der Fiedelbogen.
Er drückte hastig sich heran,
Da stieß er an ein Mädchen an
Mit seinem Ellenbogen;
Die frische Dirne kehrt, sich um
Und sagte: Nun, das find ich dumm!
Juchhe! Juchhe!
Juchheisa! Heisa! He!
Seid nicht so ungezogen!
Doch hurtig in dem Kreise ging's,
Sie tanzten rechts, sie tanzten links,
Und alle Röcke flogen.
Sie wurden rot, sie wurden warm
Und ruhten atmend Arm in Arm,
Juchhe! Juchhe!
Juchheisa! Heisa! He!
Und Hüft an Ellenbogen.
Und tu mir doch nicht so vertraut!
Wie mancher hat nicht seine Braut
Belogen und betrogen!
Er schmeichelte sie doch bei Seit,
Und von der Linde scholl es weit:
Juchhe! Juchhe!
Juchheisa! Heisa! He!
Geschrei und Fiedelbogen.
  El pastor se arregló para el baile;
Con su chaqueta de color, pañuelo
y faja, iba soberbio y flamante.
El gentío ya estaba junto al tilo
y bailó hasta la misma locura.
¡Hurra!, ¡hurra!,
¡viva!, ¡ea!
El violín resonará.
Él avanza con rapidez y empuje.
Bailando, topa con una muchacha.
Pícaro, la golpea con un codo.
La buena moza vuelve la mirada
y dice: qué tonto eres gañán.
¡Hurra!, ¡hurra!,
¡viva!, ¡ea!
Nunca grosero serás.
Pero el corro da vueltas muy deprisa,
bailando a la derecha y a la izquierda,
y las faldas se ponen a volar.
Todos enrojecían sofocados
y descansaban sin soltar los brazos.
¡Hurra!, ¡hurra!,
¡viva!, ¡ea!
La cadera contra el codo.
Conmigo no tengas tantas confianzas.
Muchos ha habido que engañaron
y traicionaron a su prometida.
El se la llevó aparte, zalamero,
y lejos del tilo la conquistó.
¡Hurra!, ¡hurra!,
¡viva!, ¡ea!
Gritos y son del violín.
  ALTER BAUER:
  VIEJO CAMPESINO:
  Herr Doktor, das ist schön von Euch,
Daß Ihr uns heute nicht verschmäht,
Und unter dieses Volksgedräng,
Als ein so Hochgelehrter, geht.
So nehmet auch den schönsten Krug,
Den wir mit frischem Trunk gefüllt,
Ich bring ihn zu und wünsche laut,
Daß er nicht nur den Durst Euch stillt:
Die Zahl der Tropfen, die er hegt,
Sei Euren Tagen zugelegt.
  Doctor, es muy amable por su parte
no despreciarnos en un día como hoy,
y es bueno que en medio de este tumulto de gente
se encuentre un hombre tan sabio como usted.
Tome la jarra más hermosa,
que hemos llenado con bebida fresca;
se la entrego y deseo que no sólo sacie su sed
sino que su vida dure tantos días como gotas ella contenga.
  FAUST:
  FAUSTO:
  Ich nehme den Erquickungstrank
Erwidr' euch allen Heil und Dank.
(Das Volk sammelt sich im Kreis umher.)
  Tomo la refrescante bebida
y brindo por vosotros con gra­titud.
(La gente se reúne en corro a su alrededor.)
  ALTER BAUER:
  VIEJO CAMPESINO:
  Fürwahr, es ist sehr wohl getan,
Daß Ihr am frohen Tag erscheint;
Habt Ihr es vormals doch mit uns
An bösen Tagen gut gemeint!
Gar mancher steht lebendig hier
Den Euer Vater noch zuletzt
Der heißen Fieberwut entriß,
Als er der Seuche Ziel gesetzt.
Auch damals Ihr, ein junger Mann,
Ihr gingt in jedes Krankenhaus,
Gar manche Leiche trug man fort,
Ihr aber kamt gesund heraus,
Bestandet manche harte Proben;
Dem Helfer half der Helfer droben.
  Realmente está muy bien que aparezca usted
en días de alegría,
al igual que fue bueno con nosotros los días malos.
A buen número de los que hay aquí
los arrancó su padre a última hora de la tórrida furia de la fiebre,
cuando supo ponerle coto a la epidemia.
También entonces, usted, que era un hombre joven,
visitaba a los enfermos en sus casas.
Se sacaron muchos cadáveres,
pero usted salió indemne y superó muchas pruebas duras.
El que ayuda recibe la ayuda de Aquel que ayuda desde arriba.
  ALLE:   TODOS:
  Gesundheit dem bewährten Mann,
Daß er noch lange helfen kann!
Brindemos por el hombre protegido
que puede seguir dando ayuda.
  FAUST:   FAUSTO:
Vor jenem droben steht gebückt,
Der helfen lehrt und Hülfe schickt.
  Inclinaos siempre ante el Altísimo
que enseña a ayudar y envía ayuda.
  Er geht mit Wagnern weiter.
  (Prosigue su camino con Wagner.)
  WAGNER:   WAGNER:
  Welch ein Gefühl mußt du, o großer Mann,
Bei der Verehrung dieser Menge haben!
O glücklich, wer von seinen Gaben
Solch einen Vorteil ziehen kann!
Der Vater zeigt dich seinem Knaben,

Ein jeder fragt und drängt und eilt,
Die Fiedel stockt, der Tänzer weilt.
Du gehst, in Reihen stehen sie,
Die Mützen fliegen in die Höh;
Und wenig fehlt, so beugten sich die Knie,
Als käm das Venerabile.
  Qué sensación debe experimentar al ver
cómo lo admira el pueblo.
Feliz aquel que de sus talentos puede obtener tal beneficio.
Los padres le señalan diciéndoles a sus hijos quién es usted.
Cada uno pregunta, corre y se agolpa.
El violín para de tocar y el danzante se detiene.
Todos se abren respetuosos a su paso;
los gorros vuelan por lo alto y falta poco para que se arrodillen,
como si en lugar de usted pasara el Venerable.
  FAUST:   FAUSTO:
  Nur wenig Schritte noch hinauf zu jenem Stein,
Hier wollen wir von unsrer Wandrung rasten.
Hier saß ich oft gedankenvoll allein
Und quälte mich mit Beten und mit Fasten.
An Hoffnung reich, im Glauben fest,
Mit Tränen, Seufzen, Händeringen
Dacht ich das Ende jener Pest
Vom Herrn des Himmels zu erzwingen.
Der Menge Beifall tönt mir nun wie Hohn.
O könntest du in meinem Innern lesen,
Wie wenig Vater und Sohn
Solch eines Ruhmes wert gewesen!
Mein Vater war ein dunkler Ehrenmann,
Der über die Natur und ihre heil'gen Kreise
In Redlichkeit, jedoch auf seine Weise,
Mit grillenhafter Mühe sann;
Der, in Gesellschaft von Adepten,
Sich in die schwarze Küche schloß,
Und, nach unendlichen Rezepten,
Das Widrige zusammengoß.
Da ward ein roter Leu, ein kühner Freier,
Im lauen Bad der Lilie vermählt,
Und beide dann mit offnem Flammenfeuer
Aus einem Brautgemach ins andere gequält.
Erschien darauf mit bunten Farben
Die junge Königin im Glas,
Hier war die Arzenei, die Patienten starben,
Und niemand fragte: wer genas?
So haben wir mit höllischen Latwergen
In diesen Tälern, diesen Bergen
Weit schlimmer als die Pest getobt.
Ich habe selbst den Gift an Tausende gegeben:
Sie welkten hin, ich muß erleben,
Daß man die frechen Mörder lobt.
  Andemos un poco más hasta aquellas piedras,
allí descansaremos del paseo.
He estado muchas veces aquí, meditando,
y me torturaba con oraciones y ayuno.
Rico en esperanza y firme en fe, con llantos, suspiros,
y las manos juntas e implorantes,
creía que obligaba al Señor del Cielo
a que acabara con aquella peste.
El aplauso del pueblo me suena a burla.
¡Si pudieras leer en mi interior
lo poco que padre e hijo merecíamos tales alabanzas!
Mi padre era un individuo sospechoso
que pensaba con visionario afán sobre
la naturaleza y sus ciclos sagrados.
Lo hacía con honradez, pero a su manera.
Se encerraba en la cocina negra
en compañía de adeptos y, después de interminables formulas,
conseguía reunir los contrarios.
Allí un León Rojo, uno libre y audaz,
era desposado en tibio baño con el Lirio
y ambos eran torturados con fuego vivo y llameante para pasar de una cámara nupcial a otra y,
así, finalmente, surgía la Joven Reina en el cristal.
Ahí estaba el medicamento;
los pacientes morían y nadie se preguntaba quién había sido curado.
Con nuestros elixires infernales hicimos por estos valles
y estos montes estragos muchos peores que los de la peste.
Yo mismo di a muchos el veneno
y ellos se fueron marchitando,
y hoy tengo que ver cómo alaban al desvergonzado criminal.
  WAGNER:   WAGNER:
  Wie könnt Ihr Euch darum betrüben!
Tut nicht ein braver Mann genug,
Die Kunst, die man ihm übertrug,
Gewissenhaft und pünktlich auszuüben?
Wenn du als Jüngling deinen Vater ehrst,
So wirst du gern von ihm empfangen;
Wenn du als Mann die Wissenschaft vermehrst,
So kann dein Sohn zu höhrem Ziel gelangen.
  ¿Cómo puede usted abrumarse por eso?
¿No hace suficiente un hombre honrado
con ejercer concienzuda y puntualmente la profesión que se le enseñó?
Si de joven admiras a tu padre, recibirás con gusto
lo que él sepa;
si, siendo ya un hombre,
aumentas esa ciencia,
tu hijo podrá alcanzar metas más altas.
  FAUST:   FAUSTO:
  O glücklich, wer noch hoffen kann,
Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!
Was man nicht weiß, das eben brauchte man,
Und was man weiß, kann man nicht brauchen.
Doch laß uns dieser Stunde schönes Gut
Durch solchen Trübsinn nicht verkümmern!
Betrachte, wie in Abendsonne-Glut
Die grünumgebnen Hütten schimmern.
Sie rückt und weicht, der Tag ist überlebt,
Dort eilt sie hin und fördert neues Leben.
O daß kein Flügel mich vom Boden hebt
Ihr nach und immer nach zu streben!
Ich säh im ewigen Abendstrahl
Die stille Welt zu meinen Füßen,
Entzündet alle Höhn beruhigt jedes Tal,
Den Silberbach in goldne Ströme fließen.
Nicht hemmte dann den göttergleichen Lauf
Der wilde Berg mit allen seinen Schluchten;
Schon tut das Meer sich mit erwärmten Buchten
Vor den erstaunten Augen auf.
Doch scheint die Göttin endlich wegzusinken;
Allein der neue Trieb erwacht,
Ich eile fort, ihr ew'ges Licht zu trinken,
Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht,
Den Himmel über mir und unter mir die Wellen.
Ein schöner Traum, indessen sie entweicht.
Ach! zu des Geistes Flügeln wird so leicht
Kein körperlicher Flügel sich gesellen.
Doch ist es jedem eingeboren
Daß sein Gefühl hinauf und vorwärts dringt,
Wenn über uns, im blauen Raum verloren,
Ihr schmetternd Lied die Lerche singt;
Wenn über schroffen Fichtenhöhen
Der Adler ausgebreitet schwebt,
Und über Flächen, über Seen
Der Kranich nach der Heimat strebt.
  Oh, ¡feliz aquel que todavía tiene esperanza
de emerger de este mar de confusión!
Lo que se necesita no se sabe,
lo que se sabe no se puede usar.
Pero no llenemos de pesar esta hora de hermoso bien.
Mira cómo resplandecen esas chozas
a la luz ardiente del atardecer,
rodeadas de hierba. El sol se aleja y cede,
pero el día sobrevive,
pues aquél marcha hacia otro lugar
donde animará nueva vida.
¡Cómo desearía
que unas alas me elevaran del suelo
y pudiera acercarme a él más y más!
Entonces, en el fulgor perenne del ocaso,
vería a mis pies al tranquilo mundo:
encendidos los altos, serenos los valles
y el arroyo de plata fluyendo en corriente dorada.
Este vuelo, propio de dioses,
no se vería impedido por el salvaje monte
lleno de barrancos, y entonces, el mar,
con sus tibias ensenadas, se abriría a mis ojos asombrados.
Pero, finalmente, parece que el dios Sol se hunde,
tan sólo sigue despierta el ansia.
Me apresuro para beber su luz eterna.
Ante mí, el día, y tras de mí, la noche;
sobre mí, el cielo, y abajo, el oleaje.
Es un hermoso sueño, pero él se escapa.
Ah, no es tan fácil que a las alas del alma
se añadan otras del cuerpo.
Sin embargo, en todos es innato
que su sentir se eleve y adelante,
cuando, perdida en el cielo azul,
la alondra gorjea su canto,
cuando el águila flota sobre las escarpadas cimas plagadas de pinos,
y cuando, sobre las llanuras y los mares,
la grulla va en busca de su patria.
  WAGNER:   WAGNER:
  Ich hatte selbst oft grillenhafte Stunden,
Doch solchen Trieb hab ich noch nie empfunden.
Man sieht sich leicht an Wald und Feldern satt;
Des Vogels Fittich werd ich nie beneiden.
Wie anders tragen uns die Geistesfreuden
Von Buch zu Buch, von Blatt zu Blatt!
Da werden Winternächte hold und schön
Ein selig Leben wärmet alle Glieder,
Und ach! entrollst du gar ein würdig Pergament,
So steigt der ganze Himmel zu dir nieder.
  Yo también he tenido fantasías,
pero nunca he sentido ese impulso.
Los bosques y los campos hastían pronto;
nunca envidiaré las alas de los pájaros.
De qué manera tan distinta
los placeres del espíritu nos llevan de libro a libro,
de página a página.
Así, las noches de invierno se hacen agradables y bellas;
una vida tranquila da calor a todos los miembros.
Y ¡ah!, si aciertas a desplegar un buen pergamino,
el cielo entero baja hasta ti.
  FAUST:   FAUSTO:
  Du bist dir nur des einen Triebs bewußt,
O lerne nie den andern kennen!
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust,
Sich an die Welt mit klammernden Organen;
Die andre hebt gewaltsam sich vom Dunst
Zu den Gefilden hoher Ahnen.
O gibt es Geister in der Luft,
Die zwischen Erd und Himmel herrschend weben
So steiget nieder aus dem goldnen Duft
Und führt mich weg zu neuem, buntem Leben!
Ja, wäre nur ein Zaubermantel mein,
Und trüg er mich in fremde Länder!
Mir sollt er um die köstlichsten Gewänder,
Nicht feil um einen Königsmantel sein.
  Sólo eres consciente de un impulso.
¡Nunca aprendes el otro!
Dos almas, ay, viven en mi pecho.
Una quiere separarse de la otra.
Una, con recio amor a la vida,
se afierra al mundo sirviéndose de sus miembros prensiles;
la otra se eleva con fuerza desde el polvo
y va hacia los campos de los nobles antepasados.
Oh, si es verdad que hay espíritus en el aire
que flotan entre la tierra y el cielo,
que desciendan desde la áurea neblina
y que me lleven a una nueva vida llena de colores.
Si tuviera un manto mágico
que me transportara a tierras lejanas,
sería mi mejor gala y no lo cambiaría por el manto de un rey.
  WAGNER:   WAGNER:
  Berufe nicht die wohlbekannte Schar,
Die strömend sich im Dunstkreis überbreitet,
Dem Menschen tausendfältige Gefahr,
Von allen Enden her, bereitet.
Von Norden dringt der scharfe Geisterzahn
Auf dich herbei, mit pfeilgespitzten Zungen;
Von Morgen ziehn, vertrocknend, sie heran,
Und nähren sich von deinen Lungen;
Wenn sie der Mittag aus der Wüste schickt,
Die Glut auf Glut um deinen Scheitel häufen
So bringt der West den Schwarm, der erst erquickt,
Um dich und Feld und Aue zu ersäufen.
Sie hören gern, zum Schaden froh gewandt,
Gehorchen gern, weil sie uns gern betrügen;
Sie stellen wie vom Himmel sich gesandt,
Und lispeln englisch, wenn sie lügen.
Doch gehen wir! Ergraut ist schon die Welt,
Die Luft gekühlt, der Nebel fällt!
Am Abend schätzt man erst das Haus.-
Was stehst du so und blickst erstaunt hinaus?
Was kann dich in der Dämmrung so ergreifen?
  No nombre a este conocido ejército de espíritus que,
tormentoso, se despliega por la atmósfera y,
desde todos los extremos del mundo,
acecha al hombre con múltiples peligros.
Desde el Norte se acerca el estrago de los espíritus,
armado con sus lenguas puntiagudas;
cuando desde Naciente estas avanzan resecas,
se alimentan de tus pulmones;
cuando el Mediodía te las manda desde el desierto,
el ardor se acumula en tu coronilla;
entonces, el Oeste trae el enjambre que,
primero, refresca, pero luego agosta el campo y el prado.
Gustan de escucharnos, pues están pre­parados
para provocarnos daño;
gustan de obedecer, por­que les encanta engañarnos;
se presentan como enviados del Cielo
y cuando mienten susurran angelicalmente.
Pero, ¡vámonos!, el mundo se oscurece,
el aire se enfría, la niebla desciende.
A la caída de la noche se empieza a apreciar el calor del hogar.
¿Por qué se para asombrado?,
¿qué atrapa su atención en la penumbra?
  FAUST:   FAUSTO:
  Siehst du den schwarzen Hund durch Saat und Stoppel streifen?
  ¿Ves a ese perro negro andando
por los sembrados y los rastrojos?
  WAGNER:   WAGNER:
  Ich sah ihn lange schon, nicht wichtig schien er mir.
  Hace rato que lo veo.
No me ha llamado la atención.
  FAUST:   FAUSTO:
  Betracht ihn recht! für was hältst du das Tier?
  ¡Míralo bien!, ¿qué te parece?
  WAGNER:   WAGNER:
  Für einen Pudel, der auf seine Weise
Sich auf der Spur des Herren plagt.
  Un perro de aguas que,
a su manera, sigue el rastro de su dueño.
  FAUST:   FAUSTO:
  Bemerkst du, wie in weitem Schneckenkreise
Er um uns her und immer näher jagt?
Und irr ich nicht, so zieht ein Feuerstrudel
Auf seinen Pfaden hinterdrein.
  ¿No notas cómo se va acercando a nosotros
describiendo amplias curvas?
Y, si no me equivoco,
va dejando remoli­nos de fuego a su paso.
  WAGNER:   WAGNER:
  Ich sehe nichts als einen schwarzen Pudel;
Es mag bei Euch wohl Augentäuschung sein.
  No veo más que un perro de aguas negro;
quizás esté sufriendo usted una alucinación.
  FAUST:   FAUSTO:
  Mir scheint es, daß er magisch leise Schlingen
Zu künft'gem Band um unsre Füße zieht.
  Parece como si fuera trazando leves lazos mágicos
que acabarán atando nuestros pies.
  WAGNER:   WAGNER:
  Ich seh ihn ungewiß und furchtsam uns umspringen,
Weil er, statt seines Herrn, zwei Unbekannte sieht.
  Yo lo veo rodearnos, inseguro y temeroso,
porque en vez de su amo ve dos desconocidos.
  FAUST:   FAUSTO:
  Der Kreis wird eng, schon ist er nah!
  ¡El círculo se estrecha, ya está cerca!
  WAGNER:   WAGNER:
  Du siehst! ein Hund, und kein Gespenst ist da.
Er knurrt und zweifelt, legt sich auf den Bauch,
Er wedelt. Alles Hundebrauch.
  ¿No lo ve? Ahí hay un perro, no un fantasma.
Gruñe, remolonea, se echa sobre la tripa,
mueve la cola. ¡Igual que todos los perros!
  FAUST:   FAUSTO:
  Geselle dich zu uns! Komm hier!
  ¡Acompáñanos! ¡Ven aquí!
  WAGNER:   WAGNER:
  Es ist ein pudelnärrisch Tier.
Du stehest still, er wartet auf;
Du sprichst ihn an, er strebt an dir hinauf;
Verliere was, er wird es bringen,
Nach deinem Stock ins Wasser springen.
  Es un animal muy gracioso:
si te paras, se queda esperándote;
si pierdes algo, lo va a buscar,
y si se te cae el bastón, se tira al agua por él.
  FAUST:   FAUSTO:
  Du hast wohl recht; ich finde nicht die Spur
Von einem Geist, und alles ist Dressur.
  Tienes razón, no encuentro rastro alguno
de un fantasma. Todo lo que hace es fruto de su adiestramiento.
  WAGNER:   WAGNER:
  Dem Hunde, wenn er gut gezogen,
Wird selbst ein weiser Mann gewogen.
Ja, deine Gunst verdient er ganz und gar,
Er, der Studenten trefflicher Skolar.

(Sie gehen in das Stadttor.)
  Incluso el sabio se siente atraído
por el perro cuando está bien.
Sí, él merece su favor,
pues es un aventajado apren­diz de muchos estudiantes.
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